Der Kuss – von Gustav Klimt

Ein Meisterwerk des Jugendstils

Der Kuss ist wohl das bekannteste Werk von Gustav Klimt und gehört kunsthistorisch zu den bedeutendsten Bilder seiner Schaffensperiode. Entstanden im Jahre 1908 in den Zeiten des Jugendstils, der geprägt war von der Industriellen Revolution, schuf Gustav Klimt Kunstwerke, welche als goldene Periode bezeichnet werden.

Schon zu seiner Schaffenszeit erweckte dieses 180m /180m große Gemälde Aufsehen. Ursprünglich unter dem Titel: „Das Liebespaar“, wurde das Bild auf einer Ausstellung für den stolzen Preis von 25000 Kronen an das Kaiserlich Königliche Ministerium für Kultur und Unterricht verkauft und im Sommerschloss des Prinzen Eugen, der heutigen österreichischen Galerie Belvedere, ausgestellt.

Als Sohn des Goldgravörs Ernst Klimt, in dessen Fußstapfen Gustav treten sollte, lebte er im Wiener Vorort Baumgarten dem heutigen 14. Bezirk  Wiens. Er bekam ein Stipendium für die Wiener Kunstgewerbeschule an der er von 1876 bis 1883 studierte. Als fleißiger und begabter Schüler, eignete er sich schnell die Techniken der damaligen Zeit an. 1907- 08 als“ Der Kuss“ entstand, konnte der damals 45 jährige schon auf ein reiches Schaffenswerk zurückblicken.

Kunsthistorisch gehört das Gemälde in die Kunstepoche des Jungstils und prägte die Wiener Secession seiner Zeit. Die allgemeine Vorstellung, dass der Kuss Gustav Klimt und seine Lebensgefährtin Emilie Flöge verkörpere, wurde insbesondere durch Elisabeth Hickleys Roman: „Der gemalte Kuss“, transportiert.

In Unterach am Attersee wurde dem Meister ein überlebensgroßes Denkmal gesetzt aus Respekt vor ihm und seinen Werken. Das Gemälde „Der Kuss“, wird noch heute in der österreichischen Galerie Belvedere in Wien ausgestellt und gibt Kunstinteressierten einen Einblick in das kreative Schaffenswerk Gustav Klimts